Gunnar Schupelius ist ein deutscher Journalist, Kolumnist, Historiker und Sachbuchautor, dessen Name besonders eng mit Berlin verbunden ist. Über viele Jahre erreichte er mit seinen Kommentaren ein großes Publikum und entwickelte sich zu einer bekannten Stimme des Berliner Meinungsjournalismus.
Besondere Bekanntheit brachte ihm die B.Z.-Kolumne „Mein Ärger – Der gerechte Zorn“. Schupelius beschäftigt sich in seinen Texten vor allem mit Politik, gesellschaftlichen Entwicklungen und Problemen des Berliner Alltags. Seine klare Haltung sorgt dabei sowohl für Zustimmung als auch für Kritik.
Wer ist Gunnar Schupelius?
Gunnar Schupelius ist ein deutscher Journalist und Sachbuchautor, der 1963 in West-Berlin geboren wurde. Seine berufliche Laufbahn ist stark von der deutschen Hauptstadt geprägt, die später auch zu einem der wichtigsten Themen seiner journalistischen Arbeit wurde.
Viele Leser kennen Gunnar Schupelius vor allem als langjährigen Kolumnisten der Berliner Boulevardzeitung B.Z. Seine Texte waren keine klassischen Nachrichtenartikel. Stattdessen griff er aktuelle Ereignisse auf, bewertete sie und vertrat dabei deutlich seine persönliche Position.
Gunnar Schupelius: Alter, Herkunft und Ausbildung
Gunnar Schupelius wurde 1963 in West-Berlin geboren. Im Jahr 2026 ist er damit – abhängig von seinem genauen Geburtstag – 62 oder 63 Jahre alt. Ein öffentlich verlässlich dokumentiertes vollständiges Geburtsdatum sollte nicht mit einem nicht belegten Datum ergänzt werden.
Seine Berliner Herkunft ist für seine spätere Karriere besonders interessant. Schupelius erlebte einen Teil seines Lebens in einer Zeit, in der Berlin noch geteilt war. Themen wie die Berliner Mauer, Preußen und die Entwicklung der Hauptstadt tauchen später auch in seinen Büchern auf.
Die journalistische Karriere von Gunnar Schupelius
Die Karriere von Gunnar Schupelius beschränkt sich nicht auf eine einzige Zeitung. Im Laufe seines Berufslebens arbeitete er in unterschiedlichen Bereichen des deutschen Journalismus. Zu seinen beruflichen Stationen gehören unter anderem BILD, Hundert,6, Welt am Sonntag, Hörzu, Focus und B.Z.. Beim Nachrichtenmagazin Focus übernahm er zeitweise die Leitung des Hauptstadtbüros.
Diese unterschiedlichen Tätigkeiten gaben ihm Erfahrung in mehreren journalistischen Formen. Radio, Boulevardzeitung, Magazin und Sonntagszeitung verlangen jeweils einen anderen Umgang mit Nachrichten und Sprache. Seine größte öffentliche Bekanntheit erreichte er jedoch als Meinungskolumnist. In dieser Rolle musste er nicht nur erklären, was passiert war, sondern eine klare These entwickeln und begründen.
Gunnar Schupelius und die B.Z.-Kolumne „Mein Ärger“
Ein entscheidender Abschnitt seiner Karriere begann 2005. In diesem Jahr startete Gunnar Schupelius bei der B.Z. seine Kolumne „Mein Ärger – Der gerechte Zorn“. Das Format wurde über viele Jahre zu seinem journalistischen Markenzeichen. Schupelius griff darin Ereignisse aus Berlin und darüber hinaus auf und kommentierte sie aus seiner persönlichen Perspektive.
Dabei schrieb er beispielsweise über politische Entscheidungen, Probleme mit Behörden, Verkehr, Kriminalität, öffentliche Ausgaben oder gesellschaftliche Konflikte. Nicht jedes Thema war groß oder bundespolitisch bedeutend – gerade alltägliche Probleme der Berliner konnten zum Ausgangspunkt einer Kolumne werden.
Was macht Gunnar Schupelius heute?
Nach seinem Abschied von der B.Z. beendete Gunnar Schupelius seine journalistische Arbeit nicht. Im Juli 2026 wechselte er zu NIUS, wo er als Kolumnist tätig wurde. Damit begann nach mehr als zwei Jahrzehnten bei der B.Z. ein neuer Abschnitt seiner Karriere. Inhaltlich bleibt seine Tätigkeit weiterhin stark auf Meinungsjournalismus und aktuelle politische sowie gesellschaftliche Fragen ausgerichtet.
Der Wechsel ist auch im Zusammenhang mit dem Wandel der Medienlandschaft interessant. Journalistische Kommentare werden heute nicht mehr ausschließlich als klassische Zeitungskolumnen veröffentlicht. Videos, Onlineformate und Diskussionen im Studio gehören ebenfalls zur modernen politischen Medienwelt. Schupelius tritt bei seinem neuen Arbeitgeber entsprechend auch in Videoformaten auf. Im Juli 2026 war er beispielsweise als Kolumnist in einer Ausgabe von „NIUS Live“ zu sehen.
Gunnar Schupelius privat: Ehefrau und Kinder
Neben seiner journalistischen Arbeit interessieren sich Leser häufig für das Privatleben von Gunnar Schupelius. Bekannt ist, dass er mit Magdalena Schupelius verheiratet ist. Seine Ehefrau besitzt selbst journalistische Erfahrung. Magdalena Schupelius arbeitete nach Angaben ihres Verlages viele Jahre als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalistin und widmete sich später dem Schreiben von Kinderbüchern.
Das Ehepaar hat fünf Kinder. Zu ihnen gehört Dorothea Schupelius, die als Moderatorin und Musikerin öffentlich bekannt geworden ist. Gunnar und Magdalena verbindet außerdem ihre Arbeit als Autoren. Sie haben gemeinsam mehrere Bücher geschrieben, besonders zu historischen Themen, die verständlich für jüngere Leser aufbereitet wurden.
Bücher von Gunnar Schupelius
Gunnar Schupelius ist nicht nur Journalist. Gemeinsam mit seiner Frau und teilweise auch als eigener Autor veröffentlichte er eine Reihe von Sach- und Geschichtsbüchern. Viele davon beschäftigen sich mit Berlin, Preußen und bekannten historischen Persönlichkeiten. Die Bücher zeigen eine andere Seite seiner Arbeit als seine politischen Kolumnen.
Zu seinen bekannten Veröffentlichungen gehören unter anderem:
- „Beruf König“
- „Preußens Prinzessin“
- „Alexander und Wilhelm – Die Humboldts“
- „Als die Mauer stand“
- „Berlins Geschichte für Kinder“
- „Mein Gorilla hat ne Villa … im Zoo!“
- „Der gerechte Zorn: Eine kritische Liebeserklärung an Berlin“
Mehrere historische Kinderbücher entstanden gemeinsam mit Magdalena Schupelius. Der Berlin Story Verlag führt das Autorenpaar mit verschiedenen Veröffentlichungen zur Berliner und preußischen Geschichte.
Gunnar Schupelius: politische Positionen, Kritik und Bedeutung
Gunnar Schupelius wird häufig als konservativer Journalist oder Kolumnist eingeordnet. Seine Beiträge behandeln regelmäßig Themen, bei denen politische und gesellschaftliche Meinungen stark auseinandergehen. Das führt zwangsläufig zu Kontroversen. Einige Leser schätzen seine klare Sprache und seine Bereitschaft, eindeutige Positionen einzunehmen. Andere kritisieren seine Argumentation oder politische Einordnung.
Für eine faire Betrachtung ist wichtig, Meinungsverschiedenheiten und persönliche Angriffe voneinander zu trennen. Kritik an journalistischen Aussagen gehört zu einer offenen Gesellschaft. Gewalt gegen Journalisten ist dagegen keine legitime Form politischer Auseinandersetzung. Diese Unterscheidung wurde im Fall von Gunnar Schupelius besonders ernst.
Warum Gunnar Schupelius eine bekannte Stimme in Berlin wurde
Die Bedeutung von Gunnar Schupelius lässt sich weniger an einem einzelnen Artikel festmachen als an der außergewöhnlich langen Dauer seiner Arbeit. Mehr als zwei Jahrzehnte schrieb er regelmäßig über eine Stadt, die sich politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich stark veränderte. Seine 4.563 B.Z.-Kolumnen bilden dadurch zugleich eine lange Chronik persönlicher Kommentare zu Berliner Ereignissen.
Dass Leser seine Positionen unterschiedlich bewerten, gehört zum Wesen einer Meinungskolumne. Gerade polarisierende Autoren werden häufig sowohl von Menschen gelesen, die ihnen zustimmen, als auch von solchen, die ihre Ansichten ablehnen.
Häufige Fragen zu Gunnar Schupelius
Wer ist Gunnar Schupelius?
Gunnar Schupelius ist ein deutscher Journalist, Kolumnist, Historiker und Sachbuchautor. Besonders bekannt wurde er durch seine langjährige Meinungskolumne bei der Berliner B.Z.
Wie alt ist Gunnar Schupelius?
Er wurde 1963 in West-Berlin geboren. Im Jahr 2026 ist er daher 62 oder 63 Jahre alt, abhängig von seinem genauen Geburtstag.
Ist Gunnar Schupelius verheiratet?
Ja. Gunnar Schupelius ist mit Magdalena Schupelius verheiratet. Sie arbeitete selbst als Journalistin und ist als Kinderbuchautorin tätig.
Wie viele Kinder hat Gunnar Schupelius?
Gunnar und Magdalena Schupelius haben fünf Kinder. Zu ihnen gehört die Moderatorin und Musikerin Dorothea Schupelius.
Was macht Gunnar Schupelius heute?
Nach dem Ende seiner langjährigen Tätigkeit für die B.Z. wechselte Gunnar Schupelius im Sommer 2026 zu NIUS und arbeitet dort als Kolumnist.
Fazit: Wer ist Gunnar Schupelius wirklich?
Gunnar Schupelius gehört zu den langjährig bekannten Stimmen des Berliner Meinungsjournalismus. Besonders seine 2005 gestartete B.Z.-Kolumne „Mein Ärger“ machte ihn einem breiten Publikum bekannt und begleitete die politische Entwicklung Berlins über 21 Jahre.
Seine Karriere besteht jedoch aus mehr als kontroversen Kommentaren. Schupelius ist Historiker, Journalist und Buchautor und hat gemeinsam mit seiner Frau Magdalena zahlreiche historische Themen für jüngere Leser verständlich aufbereitet.
2026 begann mit seinem Wechsel zu NIUS ein neuer beruflicher Abschnitt. Unabhängig davon, ob Leser seine politischen Einschätzungen teilen, zeigt seine lange Karriere, welchen Stellenwert klar erkennbare Meinungsformate im deutschen Journalismus haben können.
Mehr lesen: Hendrik Lünenborg



